Diese F.E.T.E. ist ausgezeichnet!

Das Jugendbündnis F.E.T.E. wurde am 08. Juli für seine politische Arbeit ausgezeichnet. Ein teilnehmender F.E.T.E.- Aktivist berichtet:

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. Bei unserem Ziel könnte man sich schon als eine wichtige Person fühlen. Vor zwei Tage gaben wir ein Interview für den Radiosender Antenne Brandenburg und auf den Weg mussten wir noch einen kurzen Stopp einlegen, dass Radio 1 ein Liveinterview durchführen konnte. Das Gefühl man sei ein Prominenter ließ uns auch nicht im Roten Rathaus los, als wir zum Sitzungssaal über einen roten Teppich und zwei wachende Polizisten sowie ein Schild mit der Aufschrift Heute, geschlossene Veranstaltung liefen. Wie es sich für so wichtige Leute gehört, wurden unsere Plätze in den ersten beiden Reihen auch für uns reserviert.

Der zweite Sonderpreis ging an den Ausländerbeirat in Hennigsdorf. Dieser hat zuerst nur die Interessen der Migranten vertreten, jedoch haben die Mitglieder in den 11 Jahren seit der Gründung einiges mehr getan, als Interessen einzelner Personen zu vertreten. Es wurden internationale Fußballspiele, Kochtreffen, Sommerfeste und Nachbarfeste organisiert.band für mut u. verstaän

Die drei Hauptpreise wurden mittels eines kurzen Videoclips vorgestellt. Als erstes wurde der Kaffeeklatsch e.V. ausgezeichnet. Das Wunder des Sozialpalastes hat es in den 7 Jahren Bestehens bereits geschafft, dass sich die Nachbarschaft in Schöneberg sich als eine große Familie fühlt. Es werden gemeinsam Kurse, Feste und Grillabende veranstaltet, sowie Tee getrunken und Kuchen gegessen. Allerdings teilt man nicht nur schöne Momente zusammen, sondern hilft sich auch gegenseitig z.B. bei den Hartz IV Anträgen oder anderen Problemen.

Bis dato wurden nur Gruppen ausgezeichnet, der zweite Preis jedoch ging an eine engagierte Frau. Sie hat die Initiative „Heinersdorf öffne dich“ gegründet, weil sie es nicht tolerieren wollte, dass einige Heinersdörfer sich gegen den Bau der Moschee am Rande von Pankow solidarisierten. Der letzte Film, der gezeigt wurde, drehte sich um die Arbeit vom F.E.T.E- Jugendbündnis. Nachdem auch wir, wie die anderen Preisträger kurz befragt wurden, den Preis und die Präsente überreicht bekamen spielte die Band um den Kubaner Enrico wieder. Seine Combo ist eine Multicultiformation. Der Bassist kam aus Brasilien, der Pianist aus Frankreich, die Flötistin aus Berlin und er selbst hat seine Wurzeln in Kuba. Die vier Musiker spielten eigene Kompositionen und kubanische Lieder, die auch vereinzelt noch von einem Tänzer begleitet wurden. So eine Preisverleihung bereitet natürlich auch Hunger, den man nach einem letzten Gruppenfoto am kalten Buffet stillen konnte.
PAUL

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Über Jugendbündnis F.E.T.E.

Das F.E.T.E. ist ein Bündnis aus jungen Leuten, das sich in der Stadt Eberswalde und Umgebung gegen Rechtsextremismus und insbesondere gegen rechte Subkultur engagiert.
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