Blockade verhindert Naziaufmarsch in Dresden!

Die Blockaden von 12.000 Menschen haben gestern den geplanten Naziaufmarsch in Dresden verhindert. Rund um den Neustätdter Bahnhof und dem vorgelagerten schlesischen Platz, auf dem sich einige tausend Nazis aufhielten, blockierten die antifaschistische Demonstranten wichtige Verkehrspunkte. Stundenlang standen, saßen und tanzten sie auf dem Albrechtsplatz, der Hansastraße, der Leipziger Straße u.a. Orten in Dresden. Der von der sog. JLO (junge Landsmannschaft Ostdeutschland) geplante Trauermarsch konnte deshalb nicht starten, da die Polizei nicht in der Lage war die Blockaden zu räumen und den Nazis „sicheres Geleit“ durch die Stadt zu geben. der Naziaufmarsch wurde um 17:00 Uhr abgesagt.
Auch das F.E.T.E. hatte zum blockieren in Dresden aufgerufen und ist mit einen eigenen (Teilnehmerbetragsfreien!) Bus nach Dresden gefahren. Wir blockierten in der Hansastraße/ Großenhainer Straße.

Das Konzept der Blockade ging also voll auf. Die Aktionen des Bündnisses Dresden Nazifrei haben den Naziaufmarsch wirkungsvoll verhindert, denn wir haben in Dresden keinen einzigen Fascho in unserer Nähe gesehen. Die Demo wird insgesamt als „friedlich“ kategorisiert. Es gab aber vereinzelt Reibereien mit der Polizei und Angriffe von Nazis auf die Blockaden. Leider kam der Einsatz von tausenden jungen und alten Demokraten in der Mainstream-Berichterstattung zu kurz. Stattdessen wurde vielmehr von der Menschenkette in der Dresdener Altstadt berichtet. Auch hier stellten sich 10.000 Menschen, symbolisch, gegen die Nazis. Diese Aktion wird von antifaschistischen Kreisen kritisiert, da sie eben nur symbolischen Wert hat, der Naziaufmarsch hätte nämlich trotzdem stattgefunden. Außerdem wurde die Arbeit des Bündnisses Dresden Nazifrei von der Verwaltung und der Staatsanwaltschaft behindert. Davon war nach dem Verbot der Nazidemo um 17.00 Uhr keine Rede mehr.

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Über Jugendbündnis F.E.T.E.

Das F.E.T.E. ist ein Bündnis aus jungen Leuten, das sich in der Stadt Eberswalde und Umgebung gegen Rechtsextremismus und insbesondere gegen rechte Subkultur engagiert.
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