Nur ein kleines braunes Häufchen

Nur etwa 50 Nazis kamen am Samstag nach Bad Freienwalde. Die Reihen der Gegendemonstranten zählte über 200 Gegner des Naziaufmarsches „Für ein Nationales Jugendzentrum“. Trotzdem durfte die KMOB in ihrem heimatlichen Territorium laufen. Die Polizei hat den sicheren Verlauf des Aufmarsches gewährleistet, und die Gegenaktionen rund um das Bündnis Brandenburg Nazifrei außerhalb von Sicht- und Hörweite der Nazis verbannt.
Im Internet feiern die Nazis ihren angeblichen „Erfolg“ in Bad Freienwalde dabei sind sie innerhalb der Kamerdschaftsszene stark unter Beschuss geraten.
In Nazi-Foren werden die KMOBler von ihren Kameraden wegen den vermasselten Aufmärschen angepöbelt und kritisiert. So heißt es z.B. von „Stevi an Kmob“:

Ja, ich würde sogar sagen, ich bin richtig wütend!
Wenn ihr es nicht einmal schafft eine solch simple Sache zu koordinieren, wie wollt ihr dann den nationalen Widerstand leisten?
Nur lasst mal eure saufenden Glatzen aus der Uckermark die FLUMis zuhause.

Oder von „BraunerHase“:

Also nach dem Ding was ihr euch in Eberswalde geleistet habt erst alle bescheid geben das Kameraden teilnehmen sollen und zahlreich erscheinen sollen und dann ABSAGEN?! Wir reisen mit Kameraden nach Eberswalde und was finden wir? NICHTS!!! Wir fühlen uns echtr Verarscht von euch KMOB’ler!!!

Solche und ähnliche Kommentare deuten darauf hin, dass die KMOB in weiten Teilen der Szene abgemeldet zu sein scheint. Das ist sicher einer der Gründe warum nur so wenige Nazis in Bad Freienwalde anwesend waren.

Trotzdem 60 Nazis sind 60 zu viel. Bad Freienwalde könnte sich weiter als ihre Hochburg etablieren. Hier haben sie bisher vor allem Erfolge verzeichnen können und hier werden sie auch ohne Unterstützung aus Berlin weitermachen können. Deshalb muss von unserer Seite mehr präventives Engagement in Bad Freienwalde investiert werden.

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Über Jugendbündnis F.E.T.E.

Das F.E.T.E. ist ein Bündnis aus jungen Leuten, das sich in der Stadt Eberswalde und Umgebung gegen Rechtsextremismus und insbesondere gegen rechte Subkultur engagiert.
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