Wie ein angeschossener Bär

Der KMOB steht das Wasser bis zum Hals. Sie hat von 7, lauthals angekündigten Aufmärschen, bisher nur einen einzigen durchführen können und es steht nur ein weiterer aus. Ihr Frust äußert sich dabei zunehmend in verbalen Gewalt- und Morddrohungen, die sie im Internet verbreiten. So heißt es z.B.

Wenn der Tag gekommen ist, werde ich dich einfach achtlos zertreten und mir deine kläglichen Reste angewidert von meinen Springerstiefeln kratzen, als wäre ich in stinkende Hundescheiße gelatscht!

Oder auch:

Wenn wir um unser Leib und Leben bangen müssen, möchtet ihr nicht in der Nähe sein, wenn 80 oder 100 wütende Neonazis beschließen sollten, ihre Selbstverteidigung in die eigene Hand zu nehmen. Da werden wohl 200 Gegendemonstranten, bestehend aus großmäuligen Punkern, BWL-Studentinnen im Strickpulli und ein paar engagierten Kindergärtnerinnen nicht in der Lage sein, nennenswerten Widerstand zu leisten!

Hier sieht man wieder die Gewaltbereitschaft und die kriminelle Energie der Rechtsextremisten, die ausgerechnet gegen „Linke Gewalt“ aufmarschieren wollen. Es ist deshalb mehr als angebracht, dass sich staatliche Stellen um diese gefährliche Vereinigung kümmern, die sich aggressiv wie ein angeschossener Bär verhält, damit sie der Allgemeinheit keinen Schaden zufügen kann.

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Über Jugendbündnis F.E.T.E.

Das F.E.T.E. ist ein Bündnis aus jungen Leuten, das sich in der Stadt Eberswalde und Umgebung gegen Rechtsextremismus und insbesondere gegen rechte Subkultur engagiert.
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Eine Antwort zu Wie ein angeschossener Bär

  1. Pingback: Eberswalde - Blog - 20 Jun 2010

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