21. März 2011 Benefizkonzert zum Antirassismustag

Der 21. März ist ein bedeutender Tag für die Menschenrechte, der an die weltweiten Demütigungen und Leiden gemahnt, denen viele Menschen in Folge rassistischer Diskriminierung auch heute noch ausgesetzt sind.
Anlässlich des Antirassismustages lädt die Bundestagsabgeordnete Sabine Stüber, Fraktion DIE LINKE., am 21.03.2011 um 19:00 Uhr zu einem Benefizkonzert mit der Band „Flamenco goes Gipsy“ ein. Die Veranstaltung findet im Tanzhaus Zippel in der Puschkinstraße 16 in 16225 Eberswalde statt. Anstelle eines Eintritts bitten wir um eine Spende zu Gunsten des Flüchtlingsfonds Barnim-Uckermark.

Mit dem Flüchtlingsfonds hilft die Barnim-Uckermark-Stiftung einzelnen Flüchtlingen und Flüchtlingsfamilien in den Landkreisen Barnim und Uckermark in Notsituationen durch mildtätige Zuwendungen. Das können zum Beispiel Beihilfen für den Schulbedarf oder für Gesundheitsmittel sein, Hilfeleistungen nach rassistischen Übergriffen oder Zuwendungen für die oft schwierige Beschaffung von Dokumenten aus dem Herkunftsland. Der Nothilfefonds wird ausschließlich durch private Spenden, kirchliche Kollekten und durch Einnahmen aus diesem Benefizkonzert getragen.

Der Internationale Antirassismustag geht zurück auf ein Ereignis in Südafrika. Am 21. März 1960 bewegte sich ein Demonstrationszug von 30.000 schwarze Menschen durch Shapeville bei Johannesburg mit dem Ziel auf die Diskriminierung aufmerksam zu machen. Sie wurden mit Waffengewalt gestoppt. 69 Menschen starben, 180 Menschen wurden verletzt. 1966 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen diesen Tag zum Internationalen Tag zur Überwindung von Rassismus.

Das besondere Augenmerk des diesjährigen Antirassismustages gilt den Sinti und Roma, der am stärksten bedrohten Minderheit in Europa, deren Angehörige größtenteils bis heute unter menschenunwürdigen Bedingungen leben, gesellschaftlich ausgegrenzt sind und oft verfolgt werden. Es geht auch um die Position Deutschlands gegenüber den Roma, die als Kriegsflüchtlinge aus Bosnien fliehen mussten und von den gewaltsamen Auseinandersetzungen, Massenvertreibungen und Massenmorden während des Kosovo-Krieges besonders betroffen waren und immer noch von zwangsweiser Abschiebung bedroht sind.

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