Seminar – Die Meinungsfreiheit und ihre Grenzen

Samstag, 25. Februar 2012, 10:00-17:00 Uhr

Im Mittelpunkt des Seminars steht das Recht auf freie Meinungsäußerung, ein wichtiges Grundrecht unserer Demokratie. Die Debatten um die Äußerungen von Thilo Sarrazin und um vermeintliche Tabubrüche haben gezeigt, dass es wichtig ist, sich über mögliche Grenzen der Meinungsfreiheit in der Demokratie zu verständigen. In welchem gesellschaftlichen Rahmen kann freie Meinungsäußerung stattfinden und wo bestehen welche Grenzen? Wie sollte eine öffentliche Debatte unter der Prämisse der Unantastbarkeit der Menschenwürde geführt werden?
Das Seminar versteht sich als praxisorientierte Analyse rund um das Thema Meinungsfreiheit. Dazu wird auch mit aktuellen realpolitischen Beispielen gearbeitet. Ziel des Seminars ist es, den eigenen Standpunkt in Bezug auf die Grenzen der Meinungsfreiheit zu schärfen, Strategien zur Erringung der Meinungshoheit zu erkennen und gegebenenfalls zu widerlegen sowie die eigene Position in der öffentlichen Debatte wirksam zu platzieren.

Das Seminar richtet sich an Interessierte, die sich kritisch mit rechten Einstellungen und Verhaltensweisen sowie den eigenen Demokratievorstellungen und Grenzen der Meinungsfreiheit im öffentlichen Diskurs auseinandersetzen wollen.

ReferentInnen:
Susanne Feustel ist Diplom-Politikwissenschaftlerin, Mitglied im Trainerpool „Argumentationstraining gegen Rechts“ beim Netzwerk für Demokratie und Courage e.V., und führt seit einigen Jahren Trainings u.a. gegen Rechtsextremismus und Rassismus durch. Seit 2008 arbeitet sie beim Landesjugendpfarramt Sachsen in einem Projekt für Demokratie und gegen Rechtsextremismus.
Erik Wolf ist Erwachsenenpädagoge und Medienwissenschaftler. Er ist seit mehreren Jahren in der Bildungsarbeit tätig und verfügt über eine Trainerausbildung des Netzwerks für Demokratie und Courage e.V. Neben seinem Studium war er als freier Trainer tätig, derzeit ist er Jugendbildungsreferent bei der DGB Jugend Sachsen.

Teilnahmebeitrag: 10 Euro (inklusive Verpflegung).
Anmeldefrist: 17. Februar 2012

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Anmeldung bitte mit Name, Organisation und vollständiger Anschrift an anmeldung@boell-brandenburg.de oder per Fax an 0331-20057820. Ohne vorherige Anmeldung ist eine Teilnahme leider nicht möglich. Sie erhalten von uns eine Anmeldebestätigung, die Sie bitte zu Seminarbeginn vorlegen. Der genaue Veranstaltungsort wird Ihnen dann ebenfalls mitgeteilt.

Hiermit melde ich mich verbindlich zu dem Seminar „Die Meinungsfreiheit und ihre Grenzen“ am 25.02.2012 in Bernau an:

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Name Vorname

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Institution/Organisation

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Straße

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Postleitzahl/Ort

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E-Mail

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Unterschrift

Hinweis: Das Seminar kann nur stattfinden, wenn sich ausreichend TeilnehmerInnen angemeldet haben. Die Anmeldung erfolgt verbindlich. Eine Abmeldung ist nur bis zwei Wochen vor dem Seminartermin möglich. Bei kurzfristigen Absagen und Nichterscheinen wird bei Abmeldung vom Seminar innerhalb der letzten 14 Tage bzw. Nichtteilnahme eine Stornogebühr in Höhe von 50,00 € fällig.

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zu der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

Das Seminar findet im Rahmen des Projekts „SPACES – Information, Debatte und Training für Toleranz“ statt und wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und im Bundesprogramm: „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

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Weitere Informationen zum Seminar und Kontakt:

Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Dortustr. 52
14467 Potsdam
Tel.: 0331-200578 0
Fax: 0331-200578 20
Mail: anmeldung@boell-brandenburg.de
www.boell-brandenburg.de
www.spaces-brandenburg.de

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Über Jugendbündnis F.E.T.E.

Das F.E.T.E. ist ein Bündnis aus jungen Leuten, das sich in der Stadt Eberswalde und Umgebung gegen Rechtsextremismus und insbesondere gegen rechte Subkultur engagiert.
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