Bericht von der Veranstaltung Amadeu Antonio – Eberswalder Zustände Gestern und Heute

Am letzten Dienstag fand im Eberswalder Freiraum die Veranstaltung „Amadeu Antonio – Eberswalder Zustände Gestern und Heute“ statt. Hierzu lud der Afrikanische Kulturverein Palanca, die Barnimer Kampagne „Light Me Amadeu“ und das Eberswalder Jugendbündbis F.E.T.E. ein.
Dass das Thema in Eberswalde ein heißes Eisen ist zeigt, dass sehr viele Menschen kamen und die freien Sitzplätze schnell zu Neige gingen.
Es befanden sich auch einige Stadtverordnete und Verwaltungsgrößen der Stadt Eberswalde darunter.

In einem Vortragsteil wurde die Situation der Vertragsarbeiter Anfang der 90er in Eberswalde geschildert, die Position der Befürworter nochmals bekräftigt und dargelegt, was es mit dem Alltagsrassismus in dieser Stadt auf sich hat.
Hierbei wurde nochmals klar gestellt, dass nicht alle Gegner in Sippenhaft genommen würden, „nur“ weil sie die Straße ablehnen. Es geht vielmehr darum, einzelne rassistische Argumente in der Debatte als das  zu kennzeichnen was sie sind: eben rassistisch. Leider sind in den letzten Wochen davon zu viele gefallen.

In einem zum Teil emotionalen Diskussionsteil wurde auch der Gegenvorschlag der Bürgerinitiative „Das Fünfte Gebot“ diskutiert.
Das Denkmal für alle Mordopfer mit der Aufschrift „Du sollst nicht töten“ wurde von vielen Teilnehmern kritisch, nicht als Denkmal zum Erinnern, sondern als Denkmal zum Vergessen eingeordnet, da jedes Opfer für sich betrachte werden muss.

Insgesamt wird die Veranstaltung von den Organisatoren als gut bewertet, da es v.a. auch eine Auseinandersrtzung mit der heutigen Situation von PoC (Schwarzen Menschen) in Eberswalde gab.

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