8. Mai – Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus Netzwerk lädt ein zu Gedenkveranstaltung

Das Bernauer Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit lädt für Mittwoch, den 8. Mai, zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr vor dem Ehrenmal für die Gefallenen der Roten Armee an der Mühlenstraße, findet ihre Fortsetzung am gegenüberliegenden Deserteurdenkmal und endet mit einem Friedensfestessen auf dem Marktplatz. Der 8. Mai 1945 markiert als „Tag der Befreiung“ (Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.) das Ende der Gewaltherrschaft der  Nationalsozialisten und ihres sogenannten Dritten Reiches. Wir wollen an diesem Tag der Millionen Menschen gedenken, die unter der gnadenlosen Kriegs-, Besatzungs- und Vernichtungspolitik der Nazis leiden mussten. Durch den von Deutschland ausgehenden faschistischen Angriff auf die Menschlichkeit verloren unglaublich viele Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen ihre Freiheit, ihr Leben, ihre Gesundheit, ihre Hoffnung, ihre Liebsten. Dieser Tag stellt für Millionen von Verfolgten und Opfern – ob KZ-Häftlinge, Widerstandkämpfer_innen, Zwangsarbeiter_innen, Vielfalt und Demokratie Verteidigende oder andere sogenannte Feinde – die Befreiung von der Barbarei der Nazis und ihrer Unterstützer_innen dar.

Seit mehreren Jahren findet das Gedenken an drei Stationen statt: Die Vorbereitung für das Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal hat der Ortsverband Die Linke, für das Gedenken am Deserteurdenkmal die evangelische Jugend und für den Abschluss auf dem Marktplatz hat der Jugendclub Dosto übernommen.

„Sorgen wir gemeinsam dafür, dass in Deutschland ein weltoffenes Klima herrscht und nie wieder Unfreiheit, Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus den Ton angeben!“, so das Anliegen des Netzwerkes. „Alle, die dieses Anliegen unterstützen wollen, sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen, Verwandte, Bekannte, Nachbarn und Zeit für Essen und Begegnung am Markt mitzubringen. “

Auch in diesem Jahr haben wieder Vertreter_innen der russischen Botschaft ihre Teilnahme angekündigt.

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Über Jugendbündnis F.E.T.E.

Das F.E.T.E. ist ein Bündnis aus jungen Leuten, das sich in der Stadt Eberswalde und Umgebung gegen Rechtsextremismus und insbesondere gegen rechte Subkultur engagiert.
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