Still ruht der See? – Eberswalde nach dem Mord an Amadeu Antonio

Am 26.02.2015 ab 18:00 Uhr findet die Veranstaltung „Still ruht der See? – Eberswalde nach dem Mord an Amadeu Antonio“ im Saal des Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio, Puschkinstr. 13, 16225 Eberswalde statt.

Bei einem rassistischen Übergriff im November 1990 wurde Amadeu Antonio so schwer misshandelt, dass er wenig später seinen Verletzungen erlag.

Die Veranstaltung „Still ruht der See? – Eberswalde nach dem Mord an Amadeu Antonio“ will anlässlich des „Black History Month“ einen Blick zurück werfen und sich anhand von historischen Fernsehbeiträgen und Druckerzeugnissen, wie Zeitungsbeiträge und Akten, mit der Lebensrealität Schwarzer Menschen in den 90er Jahren in Eberswalde auseinander setzen. Einige Texte werden in einer Lesung vorgetragen zudem berichten Zeitzeugen in einem Podiumsgespräch über die Stimmung in der Stadt Anfang der 90er Jahre.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Schwarze Präsenzen in Deutschland“ statt. Etwa alle zwei Monate finden im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio dazu Lesungen, Filme, Konzerte, Diskussionsrunden und andere Veranstaltungsarten statt, die sich in verschiedenen Formaten mit der Lebensrealität Schwarzer Menschen, mit Rassismus und dem Zusammenleben unterschiedlicher Menschen in Deutschland (und damit auch in Eberswalde) beschäftigen.

Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung im November 2014 und der bewegenden Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Mordes an Amadeu Antonio, folgt nun mit „Still ruht der See? – Eberswalde nach dem Mord an Amadeu Antonio“ die dritte Veranstaltung der Reihe „Schwarze Präsenzen in Deutschland“.

Organisiert und ins Leben gerufen wird die Veranstaltungsreihe „Schwarze Präsenzen in Deutschland“ vom Afrikanischen Kulturverein Palanca e.V., der Initiative Light me Amadeu, dem Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio, der Stadt Eberswalde sowie weiteren Kooperationspartnern bei den einzelnen Veranstaltungen.

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Über Jugendbündnis F.E.T.E.

Das F.E.T.E. ist ein Bündnis aus jungen Leuten, das sich in der Stadt Eberswalde und Umgebung gegen Rechtsextremismus und insbesondere gegen rechte Subkultur engagiert.
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