Unsere Aktionen

Filmreihe mit Can’t be Silent in Eberswalde, Joachimsthal und Oranienburg

Noch bevor das Thema in aller Munde war haben wir uns intensiv mit der Sitaution von Geflüchteten beschäftigt. So haben wir u.a. mehrere Filmabende mit dem bewegenden Film „Cant`t be Silent“ veranstaltet.

Engagement bei „Light Me Amadeu“

Wir sind immer mit dabei, wenn es im Dezember heißt das Gedenken an Amadeu-Antonio wach zu halten. Hierzu bringen wir uns rudimentär bei der Kampagne „Light Me Amadeu“ ein.

Finowfurt Nazifrei

Seit 2013 sind wir im Bündnis Finowfurt Nazifrei aktiv. Wir haben im Jahr 2013 mehrere Demos und Blockaden gegen den damals beleibtesten Veranstaltungsort für Nazi-Konzerte in Brandenburg organisiert. Seitdem ist es dort (bis auf ein par Ausnahmen) ruhiger und für die dortige, einschlägig bekannte Familie, wesentlich schwieriger, Konzerte zu machen.

Unterstützung der Kampange für die Amadeu-Antonio-Straße

Als sich in die Debatte rassistische Untertöne gemischt wurden haben wir uns Anfang 2012 an der Kampange für die Amadeu-Antonio-Straße beteiligt und einige Veranstaltungen zusammen mit Palanca e.V. und der Barnimer Kampange „Light Me Amadeu“ organisiert.

Schulungen im Rahmen von SPACES mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Ende 2010 und Anfang 2012 haben wir im Rahmen des Programmes SPACES mit der Heinrich-Böll-Stiftung, Seminare zum Thema „Argumentieren gegen Rechts“ in Eberswalde und „Grenzen der Meinungsfreiheit“ in Bernau durchgeführt.

Mitorganisation von Blockaden des Bündnisses „Brandenburg Nazifrei“

Mitte 2010 haben wir im Bündnis Brandenburg Nazifrei mitgewirkt und Aufmärsche der Neonazistischen Kameradschaft KMOB blockiert.

Die FETE Fete

Die F.E.T.E. Fete entstand im Jahr 2008 vor den Brandenburger Kommunalwahlen. Sie ist im Grunde eine Art Festival mit verschiedenen Bands aus Eberswalde und Umgebung, die im Eberswalder Park am Weidendamm stattfand. Unter dem Namen „Keine Stimme den Nazis – F.E.T.E. im Park“ haben wir so, im Rahmen der Kampagne „Keine Stimme den Nazis“ zur Wahl aufgerufen, natürlich um die Stimme einer demokratischen Kraft zu geben. Weiterhin sollte natürlich über Rechtsextremismus aufgeklärt werden und die rechtsextreme Ideologie erneut als menschenfeindlich entlarvt werden. Für uns ist die F.E.T.E. Fete deshalb quasi eine „Wahlkampfveranstaltung für die Demokratie“. Hierzu wurden auch demokratische Parteien, Vereine und Initiativen aus dem vorpolitischen Raum von uns eingeladen, um sich am Rande des Konzerts zu präsentieren. Außerdem gab es Workshops wie Capoeira, Beat Boxing oder Saz.
Das Konzept von „Keine Stimme den Nazis – F.E.T.E. im Park“ wurde von uns am 19. September im „Superwahljahr 2009“ unter dem Namen „F.E.T.E. Fete – Keine Stimme den Nazis“ vor den Landtags- und Bundestagswahlen auf dem Eberswalder Marktplatz wiederholt.
Nach unseren Gesprächen mit den Anwesenden glauben wir, dass wir viele zum Nachdenken über die anstehenden Wahlen angeregt haben. Viele Jugendliche haben sich an den Angeboten der eingeladenen Akteure beteiligt und sich an den Info-Ständen informiert und diskutiert. Junge Menschen aber auch Erwachsene sind sehr wohl an Politik und politischen Themen interessiert. Nur die Art und Weise wie Politik derzeit gemacht wird und wie sie auf die Menschen wirkt, hält sie scheinbar davon ab. Es besteht aber eine Chance junge Menschen zu aktivieren und sie für politisches Engagement zu begeistern. Es muss nur etwas an den Rahmenbedingungen des politischen Angebots und die Beteiligungsmöglichkeiten an der politischen Willensbildung geändert werden.

Kundgebungen gegen das DVU Sommerfest in Finowfurt

Das DVU-Sommerfest wurde in der regionalen Öffentlichkeit zum ersten Mal im Jahr 2008 durch F.E.T.E.-Aktionen thematisiert.

Im Jahr 2008 veranstalteten wir eine Demonstration durch Finowfurt mit knapp 100 Teilnehmern.

Der Schwerpunkt dabei lag für uns in der Aufklärung und der Skandalisierung des DVU-Sommerfestes in Finowfurt durch eine Kundgebung mit Konzert auf der auch Redebeiträge gehalten wurden. Weiterhin wollten wir dem Publikum ein Gegenangebot unterbreiten, dass unsere Vorstellung von kultureller Diversität entspricht, die ein Gegensatz zur rechter Ideologie darstellt. Hier spielten regionale und überregionale Bands aus unterschiedlichsten Hintergründen und Musikrichtungen für ein junges Publikum. Im Jahr 2009 haben wir außerdem zur Gegendemonstration am folgenden Tag in Eberswalde mobilisiert.

Wir mussten im Umgang mit der Gemeindeverwaltung Schorfheide und dem dort amtierenden Hauptverwaltungsbeamten erfahren, dass es auch in unserem demokratischen Gemeinwesen zuweilen schwierig ist, ein Projekt gegen Rechtsextremismus durchzusetzen. Nicht immer wird zivilgesellschaftliches Engagement von Jugendlichen honoriert, obwohl dies oft behauptet wird. Für uns hat die Strategie des Totschweigens ausgedient. Jetzt muss eine „sanfte“ Thematisierung der Problematik vorangebracht werden. Es gibt daher Bestrebungen eine Informationsveranstaltung in Finowfurt zu organisieren, die sich an die Bürger, vor allem an die Gemeindevertretung und lokalen Akteuren aus Vereinen u.a.Organisationen richtet. Hier wollen wir einen Sachgerechten Umgang mit dem Rechtsextremismus in Finowfurt durch die Bürger in Finowfurt selbst erreichen.

Videoabende, Diskussionsrunden

ansonsten führen wir gelegntlich Videoabende mit Diskussion zu Thema Rechtsextremismus im Studentenclub durch. Vor den Kommunalwahlen 2008 haben wir sogar eine Kandidatenrunde mit jungen Kandidaten für die Kommunalparlamente veranstaltet.

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