Erfolgreicher Filmabend mit „Can’t be Silent“ in Eberswalde

FETEAm 27.11. veranstaltete das Jugendbündnis F.E.T.E. einen sehr erfolgreichen Filmabend mit dem Film „Can’t be Silent“ zum Thema Flüchtlinge im Bürgerbildungszentrum „Amadeu-Antonio“ in Eberswalde.
Der Film “Can’t be silent – on Tour with the Refugees” zeigt die Zusammenarbeit der Musikband Strom & Wasser mit Musikern aus Russland, Elfenbeinküste, Gambia, dem Balkan und Afghanistan, die zum Teil als Asylsuchende in Deutschland leben und ihre Geschichten erzählen.
Sie sind Sänger, Musiker, Rapper und doch Ausgeschlossene und Abgeschobenen. Mit ihrer Musik bringen Sie Tausende von Menschen zusammen und sind doch selbst isoliert. Der Film zeigt beeindruckende Musiker und thematisiert gleichzeitig die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Deutschland.
Unser Filmabend zog weit mehr Personen in den Saal des Amadeu-Antonio-Hauses, als wir erwartet hatten, so dass wir noch Stühle dazu stellen mussten. Nach der Filmvorführung gab es noch einige Diskussionen und viele Menschen, die sich für unsere Arbeit interessieren und sich bei uns einbringen wollen. Die Aktiven von F.E.T.E. danken den Jusos Brandenburg für die komplette Finanzierung des Filmabends.

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PM 13.11. 2014 Versuchter Neonaziangriff auf Jugendtreff DOSTO

Am Mittwochnachmittag haben Neonazis der NPD, der „Barnimer Freundschaft“ und „A3stus“versucht in unseren Jugendtreff einzudringen. Für uns ist das eine neue Stufe der Bedrohung, denn nun werden auch unsere täglichen Besucher_innen, Kinder und Jugendliche, die den Jugendtreff als Schutz- und Freiraum besuchen, akut gefährdet.

Das schnelle Regieren unserer Sozialpädagog_innen hat vermutlich Schlimmeres an diesem Mittwoch verhindert. Die sieben Neonazis wurden bereits am Eingang abgefangen und ihnen wurde der Zutritt in den Jugendtreff verwehrt. Einer der Neonazi Marcel Zech, NPD Gemeindevertreter in Panketal und Aktivist der gewalttätigen Neonaziclique „Barnimer Freundschaft“, hielt die Tür energisch fest und wollte sich Zugang ins Gebäude verschaffen. Erst nachdem ihnen mit Polizei gedroht wurde, ließ er von der Tür ab. Nachdem die Tür versperrt war, machte Aileen Rokohl, NPD Stadtverordnete in Bernau, Fotos durch das Fenster und postierten sich gemeinsam mit den anderen Neonazis an der Ausfahrt des Jugendtreffs. Später erfuhren wir, dass die Gruppe ebenfalls über das Stadtarchiv, mit dem wir das Gebäude teilen, Zutritt zum Jugendtreff verlangt hatten.

Mehrere Angriffe durch Barnimer Freundschaft

Es ist nicht die erste Aktion der Neonazis. Wir kennen sie, da sie mehrfach involviert waren in Angriffe auf Jugendliche des Treffs und auf das Gebäude selber. Dazu zählen tätliche Übergriffe während des Hussitenfests 2012, mehrmalige Bedrohungssituationen und Störungen von Veranstaltungen in den letzten drei Jahren – zuletzt im September bei einer Kundgebung des Netzwerks für Weltoffenheit – sowie mehrere Schmierereien und Sachbeschädigungen an unserem Gebäude, dem Auto einer Angestellten und dem Auto des Vereins. Dies ist jedoch das erste Mal, dass sie sich tagsüber Zugang zum Jugendtreff verschaffen wollen.

Gleiche Clique bei Hooligendemo
Nicht nur in Bernau treiben eben jene Neonazis ihr Unwesen. Auch außerhalb der Kleinstadt sind sie aktiv: So war Patrick Killat, Rapper von „A3stus“ zuvor bei der äußert gewaltsamen Demonstration der so genannten „Hooligans gegen Salafisten“ in Köln. Erst am letzten Sonntag waren Aileen Rokohl und die anderen Neonazis in Berlin unterwegs und beteiligt an Ausschreitungen gegen die Polizei am Bahnhof Alexanderplatz. Die Vielzahl an Vorfällen macht die Gefahr durch diese Gruppe äußerst deutlich und in diesem Kontext muss diese Aktion gesehen werden. Der versuchte Angriff der Neonazis ist nicht hinzunehmen! Der Jugendtreff DOSTO ist ein Raum, in dem sich Kinder und Jugendliche angstfrei bewegen wollen. Der Besuch der Neonazis war ein
deutlicher Einschüchterungsversuch!

Jugendbildungs und Freizeitinitiative Bernau e.V.

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Filmvorführung „Can´t be Silent“ am 27.11. in Eberswalde

Das Jugendbündcant-be-silent-580x315nis F.E.T.E lädt am 27.11.2014, ab 19:00 Uhr, zu einem besonderem Film ins Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio nach Eberswalde.

Die Schicksale von Flüchtlingen beschäftigen viele Menschen in Eberswalde und Umgebung. Die Menschen, die hier ankommen, haben oft schwere Wege hinter sich, sie haben die Hölle von Lampedusa überlebt – ABER: sie sind Menschen wie du und ich. Der Film „Can’t be silent – on Tour with the Refugees“ zeigt die Zusammenarbeit der Musikband Strom & Wasser mit Musikern aus Russland, Elfenbeinküste, Gambia, dem Balkan und Afghanistan, die zum Teil als Asylsuchende in Deutschland leben und ihre Geschichten erzählen.

Sie sind Sänger, Musiker, Rapper und doch Ausgeschlossene und Abgeschobenen. Mit ihrer Musik bringen Sie Tausende von Menschen zusammen und sind doch selbst isoliert. Der Film zeigt beeindruckende Musiker und thematisiert gleichzeitig die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Deutschland.

Nach einer ersten Vorstellung im Februar 2014 war die Nachfrage so groß, dass wir uns entschlossen haben den Film ein zweites Mal, im neuen Bürgerbildungszentrum Amdeu Antonio, zu zeigen.

Gefördert wird das Projekt durch die Landeszentrale für Politische Bildung Brandenburg aus Mitteln des Rings Politischer Jugend Brandenburg über die Jusos Brandenburg.

Den Trailer und weitere Infos findet man im Internet unter: www.cant-be-silent.de

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„Das muss doch mal gesagt werden (dürfen)!“

18-09-Flyer_Wir sind Sarrazins Alptraum in BernauGebührender Empfang für rassistischen Spaltpilz in Bernau

Am *18.09.14 um 20 Uhr *liest Thilo Sarrazin in der Stadthalle Bernau. Sein Buch
„Der neue Tugendterror“ ist die Geschichte einer narzisstischen Kränkung. Bliebe
eine Frage: Was will der Mann eigentlich?, fragte ein ZEIT-Autor nach
Erscheinen dieses Buches.
Wir ahnen, was T.S. eigentlich will (Aufmerksamkeit, Geld, eine gespaltene
Gesellschaft) und was er wirklich braucht: Gegenwind statt Schweigen, Protest
statt zahlendem Publikum.

Darum dieses Begleitprogramm des Bernauer Netzwerks für Weltoffenheit.
Wir laden alle demokratisch gesonnenen Menschen herzlich dazu ein:

1. Donnerstag, 18.09., ab 18:09 Uhr Kundgebung am Steintor / Hussitenstraße: friedlich + humorvoll: Wir sind Sarrazins Alptraum – lauter Kopftücher!

Angebliche Tugend- und Meinungsterrorist_innen, Kopftuch tragende Mädchen und
Jungs jeglichen Alters, politisch korrekte Wortakrobaten und Gutmenschen
jeglicher Couleur begrüßen den schein-heiligen T.S. an der Stadthalle,
„bewaffnet“ mit Plakaten, Infos und Büchern, mit Bibel- und Koranzitaten, mit
meinungsterrorverdächtigen Sprüchen von Geistlichen, Künstler_innen,
Zugewanderten und anderen für T.S. unmaßgeblichen Leuten.

2. Montag, 22.09., 19:30 Uhr Buchhandlung Schatzinsel, Alte Goethestraße 2:
literarisch + radikal: „Die Ungehaltenen“

Romanlesung und Gespräch mit Deniz Utlu über Migration, Erinnern und die
politische Bedeutung von Trauer. Deniz Utlu wurde 1983 in Hannover geboren,
lebt in Berlin, schreibt. Er gründete das Kultur- und
Gesellschaftsmagazin freitext, studierte VWL in Berlin und Paris. Die
Ungehaltenen ist sein erster Roman.

Hintergrund:

UN rügt Deutschland – Thilo Sarrazins Aussagen waren rassistisch

Deutschland hat seine Bevölkerung nicht ausreichend vor rassistischen Äußerungen
von Thilo Sarrazin geschützt. Das entschied der Antirassismus-Ausschuss der UNO.
Die Gesetzeslage müsse auf den Prüfstand gestellt werden,
fordern Menschenrechtler und Oppositionspolitiker.

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Kundgebung „refugees welcome im Barnim“

refugees_final_02Am 17. September trifft sich in Eberswalde der Sozialausschuss des
Barnimer Kreistages. Dieser Ausschuss ist u.a. zuständig für alle Fragen rund um die Unterbringung der Flüchtlinge im Barnim.

Wir wollen den Ausschuss besuchen und davor mit einer Kundgebung unsere
Forderungen öffentlich machen. Die Flüchtlinge sollen weiterhin
vorrangig in Wohnungen untergebracht werden. Die Orte müssen groß genug sein,
damit sich zivilgesellschaftliche Willkommensinitiativen bilden können, die die
Flüchtlinge unterstützen können.
In diesem Sinne lehnen wir die Pläne des Landkreises ab, in Oderberg ein neues
Wohnheim für 80 Flüchtlinge zu bauen. Wohnungen und Flüchtlingsheime gehören in
die größeren Orte entlang der Bahnlinie von und nach Berlin.
Die Kundgebung beginnt am 17.9.2014 um 17.30 Uhr vor dem Paul-Wunderlich-Haus (Am Markt 1) in Eberswalde. Der Sozialausschuss findet dann um 18 Uhr statt.

Barnimer Willkommensinitiative.

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